Fünf gängige Haushaltsschadstoffe und wie ihr sie entfernt

Viele Alltagsgegenstände geben unsichtbare Schadstoffe ab, die sich im Laufe der Zeit anreichern und die Raumluft belasten. Diese Stoffe stammen häufig aus Produkten zum Reinigen, Einrichten oder zur Körperpflege.

Weniger Belastung erreicht ihr, wenn ihr wisst, wo sich Risiken verbergen, und – wenn möglich – auf sicherere Alternativen umsteigt.

Schadstoffe in Innenräumen erkennen und entfernen

Lasst uns fünf gängige Chemikalien, ihre Quellen und einfache Schritte zu ihrer Beseitigung anschauen.

1. Formaldehyd

Dieser Stoff steckt oft in Baumaterialien und Möbeln und kann besonders in neuen oder schlecht belüfteten Räumen langsam in die Luft abgegeben werden.

Bessere Luftzirkulation, zertifizierte emissionsarme Produkte und Luftreiniger helfen dabei, die Belastung langfristig zu senken.

2. Blei

In vielen älteren Häusern ist Blei immer noch ein Problem. Es lauert in alten Farbschichten und korrodierten Leitungen und ist selbst in kleinsten Mengen gesundheitsschädlich.

Bei Gebäuden, die vor 1978 errichtet wurden, sind professionelle Tests und fachgerechte Sanierung die sicherste Lösung.

3. Phthalate

Diese synthetischen Verbindungen stecken in zahlreichen Produkten – von Kosmetik über flexible Kunststoffe bis hin zu Verpackungen – und gelangen unbemerkt in die Luft oder auf Oberflächen.

Weniger Kontakt erreicht ihr, wenn ihr Etiketten lest, nach Alternativen greift und neue Produkte vor der Nutzung gut auslüftet.

4. VOC (flüchtige organische Verbindungen)

Farben, Lösungsmittel und Einrichtungsgegenstände geben VOCs ab, die sich in Innenräumen sammeln und bei längerer Exposition Atemwegsprobleme oder Kopfschmerzen verursachen können.

Greift zu Low-VOC-Produkten und lüftet während und nach der Anwendung gründlich, um die Raumluft spürbar zu verbessern.

5. Asbest

Obwohl Asbest in vielen Bereichen verboten ist, versteckt es sich noch in älteren Dämmstoffen, Bodenbelägen oder Dachmaterialien – solange es unberührt bleibt, ist es meist ungefährlich.

Da eingeatmete Fasern schwere Krankheiten auslösen können, sollten verdächtige Materialien immer von lizenzierten Fachleuten geprüft und entfernt werden.

Macht euer Zuhause sicherer, indem ihr das oft Übersehene aufspürt. Geht die Quellen der Belastung gezielt an und schafft mit jeder Maßnahme gesündere Gewohnheiten.